Derzeit sind keine neuen Veranstaltungen geplant.

Qualifizierungsinhalte
- Klimakrise verstehen:
Wissenschaftliche Grundlagen und neueste Erkenntnisse zu Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung.
- Nachhaltige Entwicklung gestalten:
Einführung in die Klima- und Nachhaltigkeitskommunikation. - Schwerpunktthema vertiefen:
Vermittlung von Fachwissen entsprechend der festgelegten Fokusthemen (vgl. Veranstaltung). - Arbeits- und Lernmittel entwickeln:
Erarbeitung offen zugänglicher Materialien (OER) für die berufliche Arbeit. - Klimakompetenz transferieren:
Klärung gesetzlicher Grundlagen und politischer Rahmenbedingungen.
Allgemeine Informationen
- Die Veranstaltungen sind als Fortbildungen zertifiziert (SenBJF Berlin) und für Sie kostenlos.
- Die dreitätigen Weiterbildungen wenden sich an Berliner Akteur:innen der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
- Zur beruflichen Freistellung für eine Teilnahme kann Bildungszeit (ehemals Bildungsurlaub) nach BiUrlG (SenIAS Berlin) beantragt werden.
Das Programm beginnt jeweils am ersten Veranstaltungstag um 9 Uhr und endet am letzten Veranstaltungstag um 13 Uhr.
Für Rückfragen und weitere Informationen zur Anmeldung können Sie sich jederzeit gerne an Muriel Neugebauer wenden: muriel.neugebauer@ufu.de
Vergangene Veranstaltungen
18. November –
20. November 2024
KlimaKompetenz-Camp XIII - Chancen und Risiken für eine nachhaltige Entwicklung durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI)
- KI bietet neue Möglichkeiten zur Entwicklung nachhaltiger Technologien und Lösungen in verschiedenen Branchen.
- Viele Unternehmen und Entscheidungsträger:innen sind sich möglicher Anwendungen von KI nicht vollständig bewusst.
- Die Verwendung von KI wirft ethische Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf Transparenz, Fairness und Datenschutz. Wie kann KI verantwortungsvoll und nachhaltig eingesetzt werden, um negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und gesellschaftlichen Nutzen zu maximieren?
11. November –
13. November 2024
KlimaKompetenz-Camp XII - Nachhaltige Gastronomie und Ernährung
- Die Klimakrise führt zu extremen Wetterereignissen wie Dürren, Überschwemmungen und unvorhersehbaren Wettermustern, die die Nahrungsmittelproduktion stark beeinträchtigen können.
- Die Ernährungswirtschaft ist Teil globaler Wertschöpfungsketten, die erhebliche ökologische und soziale Auswirkungen haben können. Es gibt zunehmende Forderungen nach Transparenz und Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette.
- Konsument:innen werden zunehmend umweltbewusster und bevorzugen Produkte, die nachhaltig und umweltfreundlich produziert werden. Unternehmen in der Ernährungswirtschaft stehen unter Druck, ihre Produktionsmethoden transparenter und nachhaltiger zu gestalten.
25. September –
27. September 2023
KlimaKompetenz-Camp XI - Vision „Circular Society“
- Circular Economy gilt als ein zukunftsweisendes Wertschöpfungsmodell, welches die Vereinbarkeit ökologischer Nachhaltigkeit und ökonomischer Interessen sicherstellen kann.
- Allerdings zeigt sich in der Praxis immer deutlicher, dass die Nachhaltigkeitstransformation dringend soziale Teilhabe, Partizipation und eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft braucht (vgl. Energie- & Wärmewende).
- Erst durch Einbettung der Circular Economy in die Gesellschaft kann sie erfolgreich werden und nachhaltiger Entwicklung dienen. Wie dies in der beruflichen Praxis umgesetzt werden kann, bildet den Schwerpunkt des letzten KlimaKompetenz-Camp 2023.
18. September –
20. September 2023
KlimaKompetenz-Camp X - Lieferkette, Einkauf & Berichtspflicht
- Ein erheblicher Anteil betrieblicher Umweltbelastungen Deutschlands ist auf den Abbau von Rohstoffen und Vorproduktionsschritten im Ausland zurückzuführen.
- In der Lieferkette zeigen sich große Potentiale, um betriebliche Umweltauswirkungen zu verbessern und Zukunfts- sowie Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.
- Mit der Corporate Sustainability Reporting Direktive (CSRD) und dem Lieferkettengesetz (LksG) haben EU und Bund neue, verschärfte Nachhaltigkeitsregularien geschaffen. Hierdurch geraten auch kleinere Zulieferbetriebe unter Handlungsdruck.
08. Mai –
10. Mai 2023
KlimaKompetenz-Camp IX - Stadtentwicklung (Energiespeicherung & Smart Grid)
- Die Mehrheit der globalen Bevölkerung lebt in Städten. Stadtentwicklung erhält hierdurch eine besondere Relevanz für den Klimaschutz
- Um die Energieversorgung von Städten aus erneuerbaren Quellen zu sichern, müssen Stromüberschüsse zwischengespeichert und intelligent vernetzt verteilt werden
- Smart Grids ermöglichen ein effizientes Zusammenspiel großer Windkraft- und Photovoltaikparks auf dem Land mit dezentralen Anlagen der Stadt. Auch E-Fahrzeuge können – vernetzt – als Energiespeicher und -lieferant dienen
24. April –
26. April 2023
KlimaKompetenz-Camp VIII - Nachhaltiges Wirtschaften (Modebranche)
- Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist eine der wichtigsten Konsumgüterbranchen Deutschlands, gleichzeitg ist sie für etwa 10% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich
- ca. 90 Prozent der in Deutschland gekauften Bekleidung stammt aus dem Ausland. Fast Fashion sorgt für hohe Umsätze für Unternehmen auf Kosten von Mensch und Umwelt
- mit Einführung des Lieferkettengesetzes (LksG) zum 01.01.2023 werden Unternehmen zur Einhaltung neuer Nachhaltigkeitsstandards verpflichtet. Konsequente Nachhaltigkeit bedarf weiterer Schritte.
15. März –
17. März 2023
KlimaKompetenz-Camp VII - Mobilitätswende & E-Mobilität
- Das Ende von Verbrennungsmotoren ist besiegelt, ihr Verbot ist auf EU-Ebene für 2035 beschlossen (Neufahrzeuge). Klimaforschung und NGOs fordern ein noch früheres Ende für konventionelle Antriebe.
- Der Verkehrssektor hat im letzten Vierteljahrhundert netto keinen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen geleistet. Alternativen zum motorisierten Individualverkehr (MIV) müssen gestärkt werden.
- Für die Mobilitätswende bedarf es eines breiten Spektrums an neuen Kompetenzen (bspw. Batteriezellenproduktion, Recycling) und Fachkräften. Sie birgt ein großes Potential für Beschäftigung in den verschiedensten Bereichen
14. November –
16. November 2022
KlimaKompetenz Camp VI - Nachhaltiges Bauen und Sanieren
- Der Gebäudesektor ist derzeit für fast 40% der deutschen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich
- 55% des Abfallaufkommens in Deutschland gehen auf Bau- und Abbruchabfälle zurück
- Der Bausektor hat das Potential vom Klimasünder nicht nur zu einer klimaneutralen Branche, sondern als CO2-Senke sogar klimapositiv zu werden